Härten, Anlassen und Stabilisieren von Aluminium
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Härten, Anlassen und Stabilisieren von Aluminium

Wärmebehandlungen ermöglichen es, die Eigenschaften von Aluminiumlegierungen an die Anwendungsanforderungen anzupassen: mechanische Festigkeit, Härte, Dimensionsstabilität und Betriebsverhalten. Je nach Legierungstyp kann das Spektrum Lösungsglühen, Abschrecken, Anlassen, künstliche Alterung, Spannungsarmglühen und Stabilisierung umfassen.
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Die Eigenschaften von Gusslegierungen anpassen

Giesserei Vogelchen Aluminium bietet Wärmebehandlungen an, die auf Gusslegierungen zugeschnitten sind, um die mechanische Festigkeit, Härte, Dehnung, Dimensionsstabilität und das Betriebsverhalten zu verbessern.
Je nach Legierungstyp, Gießverfahren und Bauteilanforderungen können die Operationen Lösungsglühen, Abschrecken, Anlassen, künstliche Alterung, Überalterung, Spannungsarmglühen und Stabilisierung umfassen.
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Mögliche Behandlungen

T4 — Lösungsglühen, Abschrecken und natürliche Aushärtung

Diese Behandlung wird angewendet, wenn ein Kompromiss zwischen Festigkeit und Duktilität erforderlich ist.

T5 — Kontrollierte Abkühlung und künstliche Alterung

Nach dem Gießen wird die Abkühlung kontrolliert und anschließend eine künstliche Alterung durchgeführt, die in der Werkstatt manchmal als Anlassphase bezeichnet wird. Die thermische Beanspruchung ist geringer als bei einer T6-Behandlung.

T6 — Lösungsglühen, Abschrecken und künstliche Alterung

Diese Referenzbehandlung zielt auf eine hohe mechanische Festigkeit und Härte bei geeigneten aushärtbaren Legierungen ab.

T7 — Lösungsglühen und Überalterung

Dieser Zyklus wird bevorzugt, wenn Dimensionsstabilität, Betriebsverhalten oder bestimmte Haltbarkeitsanforderungen Vorrang vor maximaler Festigkeit haben.

Glühen, Spannungsarmglühen und Stabilisierung

Diese Operationen sind darauf ausgelegt, innere Spannungen zu reduzieren, die Stabilität nach der Bearbeitung zu verbessern, das Verformungsrisiko zu verringern oder einen nachfolgenden Arbeitsgang vorzubereiten.
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Anwendungen und Entscheidungspunkte

  • Strukturteile und Motorteile.
  • Pumpengehäuse, Kurbelgehäuse und Flansche.
  • Hydraulische Komponenten.
  • Bearbeitete Teile, die definierte mechanische Eigenschaften erfordern.
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Zugehörige Kontrollen

Härte, Zugfestigkeit an Prüfstäben oder Kontrollstäben, Maßprüfung nach der Behandlung, Oberflächenprüfung, Eindringprüfung oder Röntgenprüfung können je nach Anforderungsniveau geprüft werden. Die Kriterien werden vor dem Produktionsstart mit dem Kunden festgelegt.

Technisches Merkblatt
Die Behandlungen werden nach einer Machbarkeitsstudie vorgeschlagen. Die endgültigen Eigenschaften hängen von der Legierung, der Geometrie, der Wandstärke, der metallurgischen Qualität, dem Wärmebehandlungszyklus und den festgelegten Prüfungen ab. Kein metallurgischer Zustand darf ohne ein validiertes Lastenheft als vertraglich bindend angesehen werden.

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Wir prüfen die passende Behandlung.

Übermitteln Sie Ihre Zeichnung oder 3D-Datei, die vorgesehene Legierung, die erwarteten mechanischen Eigenschaften, das Gießverfahren und die Maßvorgaben. Unsere Teams legen mit Ihnen die passende Wärmebehandlung und den Prüfplan fest.
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Referenzhandbücher

Indikative Kompatibilität je nach Gießverfahren

Studienreferenzen, die je nach Legierung, Geometrie und Lastenheft des Teils zu bestätigen sind.

VerfahrenVorrangig zu prüfende BehandlungenAchtungspunkt
Handformguss, Klotz- und GrünsandgussT4, T5, T6, T7, Anlassen, Entspannen / StabilisierenDie Speisung, Wandstärken und Verformungen nach dem Abschrecken qualifizieren.
SchwerkraftkokillengussT4, T5, T6, T7, Anlassen, StabilisierenDie Dimensionsstabilität kontrollieren und die Werkzeuge bei Bedarf anpassen.
NiederdruckgussT4, T5, T6, T7, Anlassen, StabilisierenBesonderes Interesse für Teile mit Dichtheits- und mechanischen Festigkeitsanforderungen, nach metallurgischer Validierung.
DruckgussT5, Stabilisieren oder speziell qualifizierte ZyklenDie Lösungsglühzyklen müssen mit Vorsicht bewertet werden: interne Gase können Blasen oder Verformungen verursachen.
Additiver SanddruckJe nach Legierung und gewähltem GießverfahrenDie Kompatibilität hängt von der gegossenen Legierung ab und nicht vom Druck der Form selbst.